Unterhaltsrecht

Im „Unterhaltsrecht“ (Oberbegriff für alles, was mit Unterhalt zu tun hat) wird geregelt, wer wem gegenüber unterhaltspflichtig ist bzw. umgekehrt, wer von wem Unterhalt fordern kann.

Wer außerstande ist, für den eigenen Lebensunterhalt zu sorgen, kann unter bestimmten Umständen einen Unterhaltsanspruch gegenüber einer anderen Person haben. Umgekehrt steht demgegenüber die Unterhaltspflicht einer anderen Person.

Bei Scheidung sind die geläufigen Begriffe im Unterhaltsrecht der Kindestunterhalt, der Trennungsunterhalt und der nacheheliche Unterhalt.

Aber auch aus anderen Gesichtspunkten kann sich eine Unterhaltspflicht ergeben.

Nachfolgend das Wichtigste im Unterhaltsrecht:

Nachfolgend die typischen Unterhaltstatbestände (§§1570 – 1573 BGB):

Die Höhe des Unterhalts bemisst sich an den bisherigen ehelichen Lebensverhältnissen. Allerdings ist der Ex-Partner nur insoweit unterhaltspflichtig, als es mit Rücksicht auf die Bedürfnisse und Erwerbs- und Vermögensverhältnisse der Beteiligten der „Billigkeit“ entspricht.

Zu den Billigkeitsgründen nach §1579 BGB aufgrund dessen der Unterhaltsanspruch beschränkt werden kann oder ganz enfällt, zählen:

Angesichts der Scheidungshäufigkeit in Deutschland (ca. ein Drittel aller geschlossenen Ehen wird geschieden) ist die Frage des Unterhalts ein relevantes Thema im Familienrecht

In der Beratung erläutert die Anwaltskanzlei Baumbach et Collegae Ihnen die gesetzlichen Voraussetzungen für den Kindesunterhalt Ihrer minderjährigen und volljährigen Kinder, sowie für Ehepartner, gleichgeschlechtliche Partner und Partner innerhalb einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, den Betreuungsunterhalt, Trennungsunterhalt, nachehelichen Unterhalt oder Elternunterhalt.

Wir berechnen Ihnen die konkrete Höhe des Unterhalts nach der aktuellen Düsseldorfer Tabelle. Ihren Unterhaltsanspruch machen wir für Sie sowohl außergerichtlich, als auch gerichtlich geltend. Dabei versuchen wir in Ihrem Interesse, den Prozess der Auseinandersetzung so kurz wie möglich zu gestalten.